Gedanken von Kathrin Ludwig, die aufgeschrieben werden wollten.

Gedanken, die aufgeschrieben werden wollten.

Es gibt Menschen, die von mir behaupten ich wäre „zu lieb“. Ich frage mich: wie kann man  zu lieb sein? Gerne teile ich meine Überlegungen dazu mit Ihnen. Die Götter unserer Zeit – Vernunft und Verstand haben straffe Gebote. Knebelt die Herzens- und Bauchintelligenz und sperrt beide weg. In unserer technisierten Welt wird so der Abstand zu der wärmenden Schönheit und Erfüllung des Herzenskontakts zu Anderen und uns selber immer größer.  Die Menschheit verkümmert so zu starren, unkommunikativen, funktionierenden Robotern   aus Fleisch. Ich frage Sie: wie oft am Tag werden Sie von einem Fremden angelächelt oder liebevoll angesehen? Wie oft nehmen Sie von sich aus einfach so Kontakt auf? Die Handys und Computer haben die „Vernunfthuldiger“ fest im Griff und machen sie zu ferngesteuerten, abhängigen Wesen. Sie finden meine Worte krass und übertrieben? Machen Sie gerne den Test und benutzen ein Wochenende lang weder Handy, noch Computer noch den Fernseher. Wenn Sie stattdessen eine schöne Zeit mit sich selbst oder Anderen verbringen, gratuliere ich Ihnen aufs herzlichste.

Und weil ich versuche, diesen Göttern nicht zu huldigen und stattdessen meine Intuition und meine Herzensintelligenz schule, soll ich zu lieb sein? Aber ganz gerne:-) Ich fasse das als Kompliment auf und werde diesen Weg weiterhin gehen.